Pressekonferenz am 07.04.2016

Im Rahmen einer Pressekonferenz wurde das Projekt“ ein Jahr Nepal Erdbeben Hilfe abgeschlossen“, sowie der neue „Rettungswagen“ präsentiert

„Ein Jahr Nepal Erdbeben Hilfe abgeschlossen“

 Der erste gemeinsame Hilfseinsatz von Teams aus dem MHW Deutschland und dem ASB Graz, beide gemeinnützige Organisationen, in Nepal war ein voller Erfolg: Das MHW (Medizinische Hilfswerk Deutschland e.V.) fragte beim ASB Graz um personelle und materielle Unterstützung an, welche auch rasch zugesichert wurde. Für die Führung von MHW Deutschland und ASB Graz war es wichtig, die bereits bestehende Hilfe zu ergänzen und Doppelgleisigkeiten zu vermeiden. Das bei der UN und beim nepalesischen Gesundheitsministerium (MoHP) registrierte gemeinsame Hilfs- und Koordinationsteam von MHW und ASB Graz führte Erkundungen im Katastrophengebiet durch und versorgte dabei vor Ort Verletzte. Im Phungstsok Choelling Kloster unterstützte das Team täglich bei der medizinischen Versorgung der Verletzten (darunter zahlreiche Kinder).

Das zweite Team hatte den Schwerpunkt bei Notunterkünften und Wiederaufbau Hilfe.Im Rahmen der Soforthilfeaktion „Ein Dach für Nepal“ konnten 250 Familien, dies entspricht ca. 1.500 Betroffenen Schutz vor dem Monsunregen ermöglicht werden. Zielgebiete der Soforthilfe waren vor allem entlegene Regionen, abseits der Hauptstadt Kathmandu.

Der Einsatzabschluss im März 2015 schloss die Folgeprojekte ( Wiederaufbau und die Unterstützung lokaler Rettungsdienste) ab. Es wurde ein Kurs für Ausbildner für die lokalen Rettungsdienste abgehalten. Den Abschluss der Aktion ein Dach für Nepal war die Übergabe von Küchen und Haushaltsgeräten an 100 bedürftige Familien ( Witwen, Behinderte, Blinden. Es ist immer wieder beachtlich, was ein kleines Team von fünf oder sechs Personen erreichen kann, wenn es klar weiß, was zu tun ist: Ausbildung, Ausrüstung, Erfahrung, kulturelle, technische und sprachliche Fähigkeiten und Teamgeist des Einsatzpersonals sowie ein kompetentes Backoffice sind auch in diesem Einsatz entscheidend gewesen.

Der neue „Rettungswagen“

Der ASB Graz stellt im April 2016 einen neuen, umfassend ausgestatten Rettungswagen Typ B gemäß Euro Norm 1876 in Dienst.
Basis dieses Rettungsdienstfahrzeuges ist ein Kleinbus Fiat Ducato 150 Multi Jet mit einem Gesamtgewicht von 3,5t.
Ausgebaut wurde das Fahrzeug von der österr. Firma DLOUHY Tulln.
Es umfasst einen luftgefederten Tragetisch mit einer Fahrtrage des Typ Ferno „Mondial“ welche für Patienten bis zu 250 kg zugelassen ist.
Der vollklimatisierte Patientenraum ist mit einem EKG, Defibrillator, einem Beatmungsgerät und einer Einrichtung für medizinische Geräte ausgestattet.

„Mit diesem Fahrzeug können wir im Bereich arztbegleiteter Krankentransporte und Rückholungen unser Angebot weiter ausweiten;“ So Peter Scherling, Präsident des Samariterbund Steiermark.
Dieser Rettungswagen wird zum Großteil von Notfallsanitätern und Rettungssanitätern mit RTW Zusatzausbildung besetzt.
Dieser kann von Krankenanstalten, Rückholversicherungen aber auch von Ärzten angefordert werden.

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